
Stille herrscht in der Bibliothek, doch in den Köpfen der Studierenden tobt oft ein unsichtbarer, lauter Sturm. Es ist dieser spezifische, lähmende Moment, wenn der Cursor auf dem leeren weißen Dokument blinkt und wie ein gnadenloser Taktgeber die unwiederbringlich verstreichende Zeit bis zur Deadline markiert. Man starrt auf den Bildschirm, umgeben von virtuellen und physischen Bücherstapeln, und sucht verzweifelt nach einer intellektuellen Initialzündung, doch jede potenzielle Quelle scheint plötzlich zu versiegen oder sich in der Belanglosigkeit zu verlieren.











